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Retro Games Magazin

Retro Games MagazinNormalerweise bin ich nicht der große Spieler, erst recht nicht, seit ich auf Apple Laptops umgestiegen bin. Vielleicht hin und wieder ein Online Game oder seit ein paar Monaten ein ein Retro-Spiel. Erinnerungen an gute alte C64 oder Amiga-Zeiten werden wach, wenn mir ein eine Ausgabe von Retro - Das Kulturmagazin für Computer, Videospiele und mehr in die Hände fällt. Es sind nicht nur die Berichte, die mich zur Investition von 6,95 Euro bewegen, vielmehr die Auswahl von herrlichen Retro-Spielen auf der beiliegenden CD. In der Sommerausgabe (s. Cover) waren es hauptsächlich Sport-Spiele, zwar auch in der Mac-Geschmacksrichtung, wobei ich allerdings kleine Flash-Spiele bevorzuge.

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Dr. Maximilian Bittner: Charakteristik der Insel Soqotra

SoqotraEigentlich war ich bei der Recherche nach dem Werk “Die heiligen Bücher der Jeziden oder Teufelsanbeter” von Dr. Maximilian Bittner (ein Angebot unter 500 Euro Kaufpreis wäre nicht schlecht), als ich auf das Heft “Charakteristik der Sprache der Insel Soqorta” vom gleichen Autor gestoßen bin. Es handelt sich dabei um einen speraten Druck des Aufsatzes, der zuerst im Anzeiger der philosophisch-historischen Klasse der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien vom 14. März 1918 (Nr. VIII) erschienen ist. Auf der Innenseite ist der Hinweis “Überreicht vom Verfasser” gedruckt. Wahrscheinlich hat der Orientalist diesen Aufsatz selber noch verteilt. Er muss ihm sehr wichtig gewesen sein. Ungewöhnlich für Kriegszeiten: Es wurde sehr hochwertiges Papier - fast durchsichtig - verwendet. Mein Expemplar hat leider kleinere Stockflecken am Rand.

Ich kann den Inhalt auf keinen Fall bewerten; ich bin kein Sprachwissenschaftler. Nur soviel kann ich dazu sagen: Soqourti ist eine uralte semitische (vorarabische) Sprache, die nur auf dieser Insel gesprochen wird. Wer eine Kopie des Heftes haben möchte, kann sich gerne an mich wenden.

Spannend fand ich schon alleine die Geschichte der Insel Soqotra. Soqotra ist auch eine heute nicht mehr gebräuchliche Bezeichnung der zum Jemen gehörenden Insel im Indischen Ozean. Das deutsche Wikipedia nennt Sokotra, Socotra Sukutra als gebräuchlich. Bittner war nicht nur Orientalist sondern auch Jesuit, womit sein besonderes Interesse an der Insel auch mit der Tatsache begründet werden könnte, dass diese bis ins 10. Jahrhundert christlich (nestorianisch) geprägt war.

Die Insel ist auch heute noch sehr schlecht zu erreichen - ein Glückfall für die Vegetation. Es konnten sich arachaische Gattungen erhalten. Auch die Landschaft an sich soll beeidruckend sein. Wissenschaftler vermuten, dass Soqotra seit 70 Millionen Jahren eine Insel ist.

Für die Briten, unter deren “Schutz” die Insel bis zur völligen Unabhängigkeit des Jemen in Jahre 1967 stand, war Soqotra ein strategisch wichtiger Stützpunkt entlang der Seehandelsrouten.

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Dietrich von Hildebrand: Die sittlichen Grundlagen der Völkergemeinschaft

Dietrich von Hildebrand: Die sittlichen Grundlagen der VölkergemeinschaftDas Heftchen mit dem Titel “Die sittlichen Grundlagen der Völkergemeinschaft” von Dietrich von Hildebrand ist für mich in besonderer Weise ein Dokument der Zeitgeschichte. Es wurde es am 27. März 1947 von Dr. Josef Habbel in Regensburg publiziert und trägt die Freigabe der US-Militärbehörde (Office of Military Gouvernment Information Control - Division Licence No. US-E-158). An der Lizenznummer erkennt man dass es zu den ersten Genehmigungen in der Amerikanischen-Zone gehörte. Das Heftchen musste ohne Wissen des Autors herausgegeben werden: “Dietrich von Hildebrand, vom nazionalsozialistischen Staat verfolgt und ausgebürgert, ist seit einigen Jahren Professor für Philosophie in News York. Der Verleger hat deshalb gegenwärtig nicht die Möglichkeit mit ihm in Verbindung zu treten, er glaubt aber im Sinne seines verehrten Lehrers zu handeln, wenn er heute die beiden Aufsätze Zur Begrenzung des Staates und Die sittlichen Grundlagen der Völkergemeinschaft als Sonderdruck aus dem Sammelband Zeitliches im Lichte des Ewigen herausbringt” schreibt der Herausgeber im Vorwort.

Der katholische Philosoph Hildebrand wandte sich gegen die antisemitischen Tendenzen in den christlichen Kirchen (v.a. in den 1920/30iger Jahren stark verbreitet), gegen Nazionalsozialismus und Kommunismus.  1933 floh er aus Deutschland nach Österreich, nach dem Anschluss über die Schweiz nach Frankreich. Als Frankreich besetzt wurde, wanderte er über Brasilien in die USA ein, wo er 1977 starb. Er gilt als einer der ganz großen katholischen Philosophen des 20. Jahrhundert.

Obwohl ich nicht gerade verdächtig bin, ein treuer Anhänger der katholischen Kirche und Lehre zu sein finde ich die beiden Aufsätze von Hildebrand beeindruckend, schon deshalb, weil diese so zeitlos sind. “In der Diskussion über Wesen und Kompetenzen des Staates finden wir heute vielfach Anschauungen vertreten, die in ihrer extremen Gegensätzlichkeit gleich weit von der Wahrheit entfernt sind. Von der einen Seite wird der Staat aller Würde und Autorität entkleidet und als bloßer Zweckverband für die Interessen der Einzelnen auf die Stufe einet Interessengemeinsschaft herabgedrückt. Von der anderen Seite wird er mit unbegrenzten Kompetenzen ausgestattet, sein Sein für ein höheres, wertvolleres erklärt als das der einzelnen Person, ja unter Umständen vergottet.” Da sage noch jemand, das stimme heute nicht mehr.

Es ist einfach schade, dass gerade die kleinen, deutschsprachigen Werke von Hildebrand in Vergessenheit geraten und wahrscheinlich in absehbarer zeit verschwinden. Papier ist so vergänglich. Vielleicht kann ich die beiden Aufsätze abtippen lassen. Scannen würde das Heftchen zerstören.

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Building a Server with FreeBSD 7

FreeBSD HandbookDas englischsprachige Buch Building a Server with FreeBSD 7 von Bryan J. Hong ist eine Sammlung von HowTos zur Nutzung der aktuellen FreeBSD Version. Das Buch besteht aus zwei Teilen: Teil I. beschäftigt sich mit dem Basis-System, Teil II den Anwendungen. Eigentlich sind es sogar drei, wenn man den Anhang berücksichtigt, der u. a. eine Kurzreferenz der Shell-Befehle enthält. Und das alles im Taschenbuchformat auf ungefähr 250 Inhaltsseiten.

Im Teil I, der sowieso nur aus 14 Seiten besteht, geht es hauptsächlich um FreeBSD im Netz (z.B. die Zuweisung einer statischen IP) und das Port System.

Teil handelt in HowTo-Manier (besser: im Schnelldurchgang) die Einrichtung verschiedener Anwendungen und Dienste ab. Darunter die unvermeidlichen wie Apache, MySQL und PHP. Wordpress, Drupal oder MediaWiki halte ich für fehl am Platze.

Wenn OpenLDAP genau sieben Seiten eingeräumt werden, drängt sich die Frage nach der Zielgruppe für dieses Buch auf. Schwer einzuschätzen. Keines Falls sind es Kleinunternehmer oder Windows-Admins, wie es die Buchrückseite gerne hätte. Linux-Usern, die sich mit dem alternativen Betriebssystem auseinander setzen möchten und bereits Grundlagen und rudimentäres Wissen um einzelne Services mitbringen, ist Building a Server with FreeBSD 7 durchaus zu empfehlen. Umsteiger von anderen UNIX-Geschmacksrichtungen gewinnen dem Buch mit Sicherheit keinen Mehrwert ab. Ich selber (s. Laptop mit FreeBSD) war schon ein klein wenig enttäuscht, von Inhalt wie Konzept.

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Handbook of Programming Languages

Handbook of Programming LanguagesDas Vorwort zum ersten Band beschreibt Zielgruppe und Intention des vierbändigen Werkes Handbook of Programming Languages (Macmillan Technical Publishing) wirklich treffend.

„The aim of the Handbook of Programming Languages is to provide a single, comprehensive source of information concerning a variety of individual programming languages an methologies for computingprofessionels. The Handbook is published in multiple volumes and covers a wide range of languages, organized by type and functionality.“

Der Umfang mit dem Konzepte und Aufbau der einzelnen Programmiersprachen beschrieben werden reicht meist aus, um auch aufwändigere Programme zu verstehen und (vielleicht sogar) entwickeln zu können. Der Raum, den die verschiedenen Autoren den einzelnen Sprachen einräumen, schwankt: Gut 170 Seiten entfallen beispielsweise auf die Programmiersprache C, Fortran muss sich mit nicht einmal 60 begnügen.

Band I beschäftigt sich mit den objektorientierten Sprachen Smalltalk, C++, Eiffel, Ada95, Modula-3 und Java. Band II ist den imperativen Sprachen Fortran, Pascal, Icon und C gewidmet. Diese beiden Bände habe ich mir (wohl um das Jahr 2000) besorgt, als die Buchhandelskette Hugendubel die Filiale in der Regensburger Innenstadt aufgegeben und deswegen einen Abverkauf gestartet hat.

Band III würde sich u.a. mit Scriptsprachen (Perl, Tcl/Tk, Python), der Abfragesprache SQL sowie den Tools troff, awk, oder sed auseinander setzen. Mehr Interesse könnte ich für den vierten Band aufbringen, der funktionale (Lisp, Scheme, Guile, Emacs Lisp) und logische Programmiersprachen (Prolog) zum Inhalt hat.

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