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Building a Server with FreeBSD 7

FreeBSD HandbookDas englischsprachige Buch Building a Server with FreeBSD 7 von Bryan J. Hong ist eine Sammlung von HowTos zur Nutzung der aktuellen FreeBSD Version. Das Buch besteht aus zwei Teilen: Teil I. beschäftigt sich mit dem Basis-System, Teil II den Anwendungen. Eigentlich sind es sogar drei, wenn man den Anhang berücksichtigt, der u. a. eine Kurzreferenz der Shell-Befehle enthält. Und das alles im Taschenbuchformat auf ungefähr 250 Inhaltsseiten.

Im Teil I, der sowieso nur aus 14 Seiten besteht, geht es hauptsächlich um FreeBSD im Netz (z.B. die Zuweisung einer statischen IP) und das Port System.

Teil handelt in HowTo-Manier (besser: im Schnelldurchgang) die Einrichtung verschiedener Anwendungen und Dienste ab. Darunter die unvermeidlichen wie Apache, MySQL und PHP. Wordpress, Drupal oder MediaWiki halte ich für fehl am Platze.

Wenn OpenLDAP genau sieben Seiten eingeräumt werden, drängt sich die Frage nach der Zielgruppe für dieses Buch auf. Schwer einzuschätzen. Keines Falls sind es Kleinunternehmer oder Windows-Admins, wie es die Buchrückseite gerne hätte. Linux-Usern, die sich mit dem alternativen Betriebssystem auseinander setzen möchten und bereits Grundlagen und rudimentäres Wissen um einzelne Services mitbringen, ist Building a Server with FreeBSD 7 durchaus zu empfehlen. Umsteiger von anderen UNIX-Geschmacksrichtungen gewinnen dem Buch mit Sicherheit keinen Mehrwert ab. Ich selber (s. Laptop mit FreeBSD) war schon ein klein wenig enttäuscht, von Inhalt wie Konzept.

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Handbook of Programming Languages

Handbook of Programming LanguagesDas Vorwort zum ersten Band beschreibt Zielgruppe und Intention des vierbändigen Werkes Handbook of Programming Languages (Macmillan Technical Publishing) wirklich treffend.

„The aim of the Handbook of Programming Languages is to provide a single, comprehensive source of information concerning a variety of individual programming languages an methologies for computingprofessionels. The Handbook is published in multiple volumes and covers a wide range of languages, organized by type and functionality.“

Der Umfang mit dem Konzepte und Aufbau der einzelnen Programmiersprachen beschrieben werden reicht meist aus, um auch aufwändigere Programme zu verstehen und (vielleicht sogar) entwickeln zu können. Der Raum, den die verschiedenen Autoren den einzelnen Sprachen einräumen, schwankt: Gut 170 Seiten entfallen beispielsweise auf die Programmiersprache C, Fortran muss sich mit nicht einmal 60 begnügen.

Band I beschäftigt sich mit den objektorientierten Sprachen Smalltalk, C++, Eiffel, Ada95, Modula-3 und Java. Band II ist den imperativen Sprachen Fortran, Pascal, Icon und C gewidmet. Diese beiden Bände habe ich mir (wohl um das Jahr 2000) besorgt, als die Buchhandelskette Hugendubel die Filiale in der Regensburger Innenstadt aufgegeben und deswegen einen Abverkauf gestartet hat.

Band III würde sich u.a. mit Scriptsprachen (Perl, Tcl/Tk, Python), der Abfragesprache SQL sowie den Tools troff, awk, oder sed auseinander setzen. Mehr Interesse könnte ich für den vierten Band aufbringen, der funktionale (Lisp, Scheme, Guile, Emacs Lisp) und logische Programmiersprachen (Prolog) zum Inhalt hat.

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Dummy Magazin

Dummy Magazin“Schweizer können kein Deutsch. Sie sind langweilig und bieder. Sie verstecken das Geld von Diktatoren und im Fussball sind sie totale Nieten.” So steht es Rot auf Weiss auf dem Cover des aktuellen Dummy Magazins. Der abschliessende Satz ist die Aufforderung zum Kauf, der ich auch gerne nachgekommen bin: “Den Rest finden Sie im Heft.”

Im Magazin selber wird dann aufgeräumt mit allen Vorurteilen. Dort erfährt man beispielsweise, dass man eigentlich nicht tiefer sinken kann als ein Schweizer - zumindest nicht tiefer als der Schweizer Jacques Piccard, der im U-Boot den Marianen Graben erforscht hat. Oder dass in der Schweiz mehr Gras angebaut wird als in den Niederlanden. DAS Gras, genau. Ein Interview mit Erich von Däniken darf dann auch nicht fehlen. Vielleicht hat dieser Mann einfach zu viel des heimischen landwirtschaftlichen Produktes genossen, das ich vorhin erwähnte.

Auf jedenfall ein gelungener Einblick in die neutrale Seele des vielsprachen Staates. Ich bin schon auf die kommende Ausgabe gespannt, die ja wieder ganz anders werden soll.

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Hartwig Hausdorf: Nicht von dieser Welt

Nicht von dieser Welt - Dinge die es nicht geben dürfteDas Cover hat mich angesprochen, der Buchrücken hat sich interessant gelesen und ein klein wenig empfänglich für Verschwörungstheorien sind wir doch alle. Hausdorf ist ein Verehrer von Erich von Däniken, das sollte man beim Kauf schon beachten.

Es liest sich flüssig das Buch, allerdings muss man den Inhalt wirklich mit dem gebührenden Abstand verdauen. Hausdorf schafft es recht geschickt Tatsachen mit seinen Theorien zu vermengen. Was auf der einen Seite noch eine Hypothese ist, stellt er schon mal zwei Seiten weiter als Fakt hin. Das ist ein gängiges Mittel in der Rhetorik und scheint auch bei kumpelhaften Schreibstil Hausdorfs zu funktionieren. Da müssen beispielsweise Anträge an das Europäische Patentamt (Inhalt: Genmanipulierte Tiere) herhalten, um angebliche Gen-Versuche von Ausserirdischen zu beweisen.

Auf jeden Fall ist das Buch kurzweilig zu lesen. Und wer weiss … schließlich ist auch die offizielle Lehrmeinung bestimmt nicht frei von Fehlern. Die Wissenschaftsgeschichte zeigt dies.

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Pippke, Leinberger: DuMont Kunstreiseführer Südtirol

Dumont ReiseführerDie Kunstreiseführer von DuMont stehen konkurrenzlos da: Kein anderer mir bekannter Reiseführer ist so auf die Zielgruppe der Kunst-, Kultur und Architekturinteressierten zugeschnitten wie die Bücher aus dem Hause DuMont. Die Ausgabe für Südtirol ist natürlich keine Ausnahme.

Die Autorin Ida Leinberger ist gebürtige Südtirolerin. Kunst und Geschichte verschiedener Regionen ist Europa ist ihr Spezialgebiet. Walter Pippke arbeitet als Psychotherapeut in Stuttgart, hat allerdings auch Kunstgeschichte studiert. Der persönliche und fachliche Hintergrund der beiden ist ausschlaggebend für das rundherum gelungene Buch.

Ein großer Pluspunkt: Keine Sätze in Wir- oder Ich-Form, wie es vermehrt bei Reiseführern vorkommt, die “modern” sein möchten und daher amerikanisierten Schreibstil eingeführt haben. Grausam ist das. Kein Sie müssen unbedingt … das überlassen die Autoren dem mündigen Leser.

Das Buch nach den Regionen (Eisacktal, Pustertal, Bozen und Umgebung, Überetsch und Unterland, Meran und Umgebung, Vintschgau) geordnet, eingeleitet von einer allgemeineren Einführung in Geschichte, Kultur und Menschenschlag Südtirols. Jedes Kapitel beginnt wiederum mit der Geschichte und wichtigen Ereignissen. Umgebungskarten und Detailpläne lassen den Leser nicht alleine, die Bebilderung macht Lust auf Mehr. Das Schlußkapitel zum Buch besteht aus Reisetips wie besonders empfehlenswerten Hotels oder Öffnungszeiten für Museen, aber auch Notfallnummern und wichtigen Hinweisen.

Für mich eines der besten (wenn nicht der beste) Reiseführer, auch innerhalb der DuMont-Reihe.

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