Schade um Italien!
Schade um Italien! Was für ein Titel eines Buches … für Italien-Liebhaber. Erschienen ist es 1997 in der Reihe Die andere Bibliothek, herausgegeben von Hans Magnus Enzensberger. Der Untertitel des Buches finde ich genial: Zweihundert Jahre Selbstkritik. Wer ein Exemplar ergattern kann, sollte es tun. Schon alleine „Die Regeln des italienischen Lebens“ von Guiseppe Prezzolini sind den Preis um ein Vielfaches wert. Wer ein klein wenig das politische Geschehen in dem beliebtesten Fluchtpunkt seit Goethe interessiert, wird Prezzolini uneingeschränkt zustimmen, wenn er schreibt „Die Italiener lobt nie das, was die Regierung macht, auch wenn es gut gemacht ist; aber es gibt keinen Italiener, der nicht jedwede Angelegenheit der Regierung überlassen würde und sich nicht beschwert, daß die Regierung nicht an alles denk.“
Werke von Giacomo Leopardi, Francesco De Sanctis, Giovanni Ansaldo oder Fabio Cusin waren auf Leser mit Verständnis mit unterschwelliger Ironie für das Land er Mafia.
Noch ein Nachtrag: Alle Exemplare sind durchnummeriert; die ersten 1000 Exemplare sind handgebunden und in Ledergefasst. Sammlerstücke. Mit dem Prädikat besonders wertvoll.

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