Sumava von Manfred Böckl
Sumava - Ein Epos aus dem Böhmerwald erzählt die Geschichte des Bayerischen Waldes vom Mittelalter bis zum 30jährigen Krieg. Um das Jahr 1000 treffen im Urwald ein Slawe und ein Deutscher aufeinander. So stellt sich Manfred Böckl den Beginn der Besiedelung des bayerisch-böhmisches Grenzlandes vor. Gerde zu Beginn des Romanes nervt das ständige Einflechten von modernen Tschechisch. Erstens spricht der “Deutsche” auch kein mittelalterliches Oberdeutsch, zweitens ist die Verwendung von Tschechisch (das es zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gab) historisch schlichtweg falsch. Böckl hält sich an ein paar historische Grunddaten und bedient in der Geschichte drum herum alle Klischees: Goldsucher, Grenzwächter, Glasmacher, Freibauern, Leibeigene, Burgherren und heilkundige Weiblein. Bis auf den holprigen Anfang ist der Roman doch flüssig zu lesen. Das Bild zeigt die aktuelle Ausgabe.
Ich hatte mir die gebundene Erstausgabe (Gemeinsam von Passauer Neuer Presse und Mittelbayerischer Zeitung aufgelegt) besorgt.

Ein Kommentar zu “Sumava von Manfred Böckl”